Die Produktion

Die Kölner Künstlerin Ellen Muck wurde beauftragt, in Zusammenarbeit mit Peter Gaymann anhand von Zeichnungen und eines kleinen im Atelier Gaymann hergestellten Modells eine Hühnerskulptur in Originalgröße (63 cm) zu entwickeln.
Links der Prototyp bei einer der letzten Korrekturen.

 


Die Firma ESTEC hatte inzwischen die gesamte Produktionsabwicklung übernommen. Sobald der Prototyp fertig war, wurde das Huhn eingescannt. Hierfür wurde das Huhn mit einem Laserstrahl abgetastet und digitalisiert. Anschließend sind die Daten des eingescannten Hühnermodells in Polygonkurven umgewandelt worden. Aus den vielen Einzelpunkten, die man beim Scannen erhält, wird eine mathematische Beschreibung der Oberfläche erstellt, das sogenannte ’Drahtmodell’ (siehe Foto rechts).
Dieses mathematische Modell ist Grundlage der computergesteuerten Fräsvorgänge, mit denen die Gußformen für die Hühnerskulpturen hergestellt werden.

 

 

Zur Herstellung eines Huhns waren sieben Einzelformen notwendig, die aus tonnenschweren Aluminiumblöcken herausgefräst wurden. Um den Termin einzuhalten, wurden bei der Herstellungsfirma EMT Tag- und Nachtschichten gemacht. Parallel dazu wurden von weiteren Herstellern die Metallteile für die passgenau einzuarbeitenden Befestigungsteile geliefert. Für die Befestigung war ein System entwickelt worden, das es ermöglichte, die Hühnerskulpturen unsichtbar und möglichst diebstahlssicher festzuschrauben. Die Befestigung hat sich mittlerweile weitgehend diebstahlssicher erwiesen- die Hühner nicht: sie sind so begehrt, daß leider Einige von ihnen samt Betonsockeln oder Pflastersteinen verschwunden sind...

 

 

Zwei Wochen vor der Eröffnung des Projektes traf Peter Gaymann zusammen mit den ersten Hühnerfiguren in Badenweiler ein. Die Hühner erhielten allerdings eine weniger komfortable Unterkunft: einzeln verpackt wurden sie im Bauhof bis zum Aufbau zwischengelagert.



 

 

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